Es gibt einige Regeln, die man kennen sollte.



Die allgemeingültige Regel für Doms:
1a) Ich KANN alles!
1b) Ich MUSS gar nichts!

Resultieren aus:

"Aber Herr, das können Sie mir doch nicht antun..."
Klar kann ich.

"Aber Herr, Sie müssen doch verstehen..."
Ich muss gar nichts.



Die allgemeingültigen Regeln für Subs:

1) Jeder Dom hat seine eigenen Regeln!


(Das war´s auch schon. Übersichtlich, gelle ?)



MEINE Regeln für Subs:
Last Update: 25.08.2005, letzter Feinschliff: 21.03.2013

Diese Regeln lesen sich ziemlich umfangreich - sie sind es aber eigentlich gar nicht. Genau genommen sind es sogar recht wenige. Ich lasse meinen Subs ziemlich viele Freiheiten. Wenn man allerdings die ganzen Selbstverständlichkeiten in einem Text zusammenfasst, erscheint es plötzlich ziemlich lang - aber das wirkt nur so.

Alle diese Details gelten immer! Also ohne irgendwelche Ausnahmen, es sei denn, ich ordne anderes an.
Erfahrungsgemäß gelten sie auf SM-Partys GANZ BESONDERS!

Diese Regeln wurden in jahrelanger Arbeit und durch praktische Erfahrungen erstellt von Klaus Kessler alias Langschwert. Das Abkupfern derselben wird nicht gern gesehen und es zeugt nicht von besonders dominantem Wesen, sich seine Regeln zusammenklauen zu müssen.


Grundsätzliches
Die Sub ist das Eigentum ihres Herrn. Er kann mit ihr nach Belieben verfahren.
Die Sub hat keinerlei Rechte.
Die Anrede des Herrn lautet immer "Herr".
Die Sub wird ihren Herrn immer in der dritten Person plural ansprechen (siezen).
Die Sub wird auch jede andere dominante (oder sich dafür haltende) Person siezen.
Die Sub hat sich jeder anderen dominanten Person gegenüber höflich und "subbig" zu verhalten, jedoch keine Befehle dieser Person auszuführen, es sei denn, anderes wird von mir befohlen.
Ausgenommen davon sind ausdrücklich Switcher. Bei diesen kann die Sub je nach ihrem Eindruck selber entscheiden, ob die betreffende Person sich das Sie und das "Herr/in" verdient hat.
Die Sub hat sich auch anderen gegenüber stets höflich und respektvoll zu benehmen. (ausgenommen davon ist "das reale Leben")
Das Verhalten der Sub fällt immer auf ihren Herrn zurück.
Die Sub wird ihrem Herrn gegenüber stets reichlichen Gebrauch von dem Wort "Herr" machen.
Sie wird ihren Herrn niemals durch ihr Verhalten vor Dritten blamieren oder bloßstellen.
Die Sub wird nie vor ihrem Herrn her laufen, es sei denn, anderes wird ihr befohlen.
Die Sub wird sich bemühen, sich stets an der Seite ihres Herrn aufhalten, so daß er immer weiß, wo sie sich aufhält, ohne nachzusehen.
Die Sub darf Fragen über sich oder ihren Herrn innerhalb gewisser Grenzen wahrheitsgemäß beantworten.
Die Sub hat während und auch nach Ende der Beziehung Stillschweigen über Interna aller Art zu bewahren.
Interna aller Art, also auch Stellungen, Codewörter, bestimmte Strafen usw. werden nur den Subs zugänglich gemacht.

Gehorsam
Die Sub hat jedem Befehl ihres Herrn folge zu leisten - ohne Bedingung, ohne Gemaule, ohne Verzögerung - und vor allem ohne "Warum ?". Das Warum ist unerheblich, die Antwort lautet ja in jedem Falle "weil es ihrem Herrn so gefällt".
Die Sub hat Befehle nach bestem Wissen und Gewissen auszuführen, ohne daran herumzuinterpretieren.
Jeder Befehl ist wichtig! Die Sub wird nicht entscheiden, ob ein Befehl wichtig ist! Sie wird auch kleinste und ihrer Meinung nach unwichtigste Dinge ausführen wie befohlen.
Sind Befehle objektiv nicht durchführbar, so bleibt das straffrei (sofern der Herr nicht anders entscheidet). Die Sub hat es aber zu melden.
Nachlässigkeit, Unwissenheit und Ungeschicklichkeit schützen nicht vor Strafe. Die Sub hat sorgfältig, umsichtig und vorausschauend zu handeln.
Die Sub hat jedes Vergehen, Versehen oder Ungeschicklichkeit selbsttätig zu melden und um Strafe zu bitten.
Die Sub hat nachzufragen, wenn ihr ein Befehl oder Teile eines Befehls unklar sind.
Erfordert eine Situation einen Verstoß gegen eine Regel, und der Herr ist nicht innerhalb vertretbarer Zeit zu erreichen, so handelt die Sub selbsttätig nach dem, was der wahrscheinliche Wille ihres Herrn wäre. Ihr Herr wird später entscheiden, ob ihr Handeln korrekt war.
Die Sub hat ständig aufmerksam zu sein! Gibt ihr Herr einen Befehl, oder schnippt er nur mit den Fingern, hat sie das immer zu bemerken!

Erscheinung
Die Sub wird in Gegenwart ihres Herrn stets seinem Geschmack entsprechend gekleidet sein.
Die Sub wird in Gegenwart ihres Herrn stets seinem Geschmack entsprechend geschminkt sein.
Die Sub wird stets ein Haargummi mitführen (sofern ihre Haarlänge das erfordert), um bei einer Session oder Strafe ihre Mähne vor Schnallen und Eisen zu schützen.

Blickkontakt
Die Sub wird Augenkontakt zu ihrem Herrn nach Möglichkeit vermeiden. Der Sub ist es aber gestattet, ihren Herrn "anzuhimmeln" oder "veträumt anzuschauen", ausdrücklich verboten ist es ihr aber, ihn "anzustarren" oder gar "anzufunkeln".

Verhalten
Die Sub hat sich für jede Strafe grundsätzlich zu bedanken.
Die Sub hat sich für jede Gewährung von Erotik zu bedanken.
Die Sub hat in realer oder telekommunikativer Gegenwart grundsätzlich zu fragen, bevor sie "kommen" darf. ("Erlaubnis zu kommen, Herr ?")
Die Sub darf sich in Abwesentheit ihres Herrn selbst befriedigen, so lange nichts anderes befohlen ist. Ich halte das für wichtig und richtig.
Die Sub darf ausdrücklich jederzeit um Erotik, Zärtlichkeit oder Schmerz bitten. "Herumzicken" um Strafe zu provozieren, ist nicht nötig.
Die Sub darf ihren Herrn jederzeit ansprechen oder Kontakt suchen, ob real oder Chat, so lange nichts anderes befohlen ist.
Die Sub wird auf Verlangen ein eigenes reales Strafbuch führen.

Kontakte
Die Sub darf reden und chatten mit wem sie will, auch im Dia (persönlicher Chat), so lange keine anderen Anweisungen ergehen.

Berichte
Die Sub wird ihren Herrn auf dem laufenden halten, wann sie menstruiert, damit er nicht selber nachrechnen muß.
Die Sub wird zu jeder Strafe einen kurzen Bericht verfassen, in dem sie Durchführung und Wirkung skizziert.

Männer
Die Sub wird keinen Partner neben ihrem Herrn haben. Der Herr kann Ausnahmen zulassen, wenn er will.

Halsband
Das persönliche Halsband wird der Sub von ihrem Herrn verliehen.
Das persönliche Halsband und die Plakette daran verbleiben sein Eigentum und müssen nach Ende der Beziehung zurückgegeben werden.
Der Herr wird das persönliche Halsband danach nie wieder einer anderen umlegen.
Die Sub wird das persönliche Halsband tragen, wann immer es ihr möglich ist. Das Halsband hat dabei abgeschlossen zu sein.
Das persönliche Halsband ist ein Teil ihres Herrn. Die Sub wird es immer mit Respekt behandeln.
Das persönliche Halsband hat vor und nach dem An- und Ablegen geküsst zu werden.

Kritik
Die Sub darf (und soll) Kritik an ihrem Herrn äußern.
Sie wird diese höflich formulieren und vortragen.
Sie wird dies niemals in Gegenwart Dritter tun.
Sie tut das auf eigene Gefahr.

Informationen
Die Sub wird ihren Herrn über alles informieren, was sie erfährt und das ihn betreffen oder interessieren könnte. Dabei hat sie ihre Gegenüber vorzuwarnen, daß sie alle Informationen gegebenenfalls mit ihrem Herrn zu teilen hat.

Tabus
Sollte eine Strafe oder eine Behandlung gegen eines ihrer Tabus verstoßen, so wird sie ihren Herrn darauf hinweisen, jedoch erst einmal gefügig sein.
Sollte ihr Herr kein Mitleid mit ihr haben, so darf die Sub die Behandlung erst durch ein Safeword abbrechen, wenn sich die Behandlung als für sie tatsächlich unerträglich oder subjektiv inakzeptabel herausstellt.
Panik ist ein Grund für das Safeword. Angst hingegen nicht.


Der Herr kann jede dieser Regeln jederzeit ändern oder außer Kraft setzen, oder weitere hinzufügen.



Ich rede die Sub im Chat nicht automatisch nur an, wenn ich sie gerade brauche - sie darf auch jederzeit mit mir Kontakt suchen. Es kann sein, daß ich keine Zeit habe, aber das sage ich dann schon. Aber sie braucht nicht stumm zu warten, bis ich mich bei ihr melde!



Meine Sklavinnen definieren sich nicht nur durch die Kenntnis der Regeln, sondern auch durch die Umsetzung derselben und ihre ganze Einstellung und ihren Gehorsam. Sie werden selbsttätig die Regeln auf Änderungen und Zusätze im Auge behalten und auch sonst stets bemüht sein, von anderen Subs und Sklavinnen Verhaltensweisen aufzuschnappen, die mir gefallen könnten. Um von mir zur Sklavin befördert zu werden, muß sie schon was können. Es soll als Auszeichnung verstanden werden, wenn ich sie zur Sklavin mache, und sie soll sich nie vor anderen "Sklavinnen" schämen müssen, sich als Sklavin zu bezeichnen.
Um meine Sklavin zu werden, muß sie nicht notwendigerweise maso sein! Sie muß nur bereit sein, Schmerzen zu ertragen, wann immer und wie immer es mir beliebt. Sie braucht es nicht zu genießen, ihr absoluter Gehorsam und ihre Hingabe ist alles, was ich verlange.

Entgegen den üblichen Gepflogenheiten dürfen meine Sklavinnen Hosen und Unterwäsche tragen, chatten und mit anderen reden, und werden nicht gegen ihren Willen REAL an andere verliehen. Naja, vielleicht mal an Domsen. :)
Und wenn ich ein schweigsames Püppchen wollte, könnte ich es ja jederzeit befehlen. Denn Gehorsam ist alles!




Alle hiernach folgenden Texte sind veraltet. Man könnte sagen, sie sind nicht mehr wirklich aktuell, deswegen aber nicht unbedingt komplett aus der Mode. Ich lasse sie also mehr aus nostalgischen Gründen drin - aber auch zur besseren Verständnis der Hintergründe.

Grundlegender Text, mehr zur Einstellung einer Sub als eigentliche Regeln :

Rechte und Pflichten
Die Liste der Rechte, die Du nach einer Unterwerfung noch hast, ist kurz : gar keine!
Sei Dir darüber im Klaren! Keine Rechte, absolut gar nichts. Du hast mir fortan zu gehorchen, hast kein Widerspruchsrecht, keine Chance zum Entkommen.

Alles, was Dich letztlich schützt, ist MEIN GEWISSEN. Sonst nichts.
(das ist allerdings auch schon eine ganze Menge, denn ich habe ein sehr ausgeprägtes Gewissen)

Ich habe zum Beispiel nicht vor, in Deinem Arbeitsalltag herumzupfuschen, oder in Familienangelegenheiten - aber de jura hätte ich das Recht dazu! Nichts ist mehr selbstverständlich für Dich, jedes einzelne Recht kann von mir gewährt und jederzeit wieder genommen werden! Ohne Gründe, ohne Verhandlung, ohne Beweise, ohne Fairness. Du wirst für alles einer Erlaubnis bedürfen, sofern ich nicht pauschale Erlaubnisse für Alltagsdinge ausspreche (was ich in aller Regel tu, denn ich will ja auch nicht in einer Flut von Anfragen ersaufen).
Ich kann Dir das Rauchen verbieten! Ich kann Dir Sex verbieten! Ich kann Dir sogar (und das wäre wirklich grausam) das Chatten verbieten! (schauder)

Ein "nö, mach ich nicht" oder "och, muß das sein ?" wird es nicht mehr geben! Nur noch ein "Ja, Herr". Alles andere provoziert Strafen. Bestenfalls ein "Herr, ich kann diesen Befehl nicht ausführen, weil...." wird noch toleriert werden.

Die Liste der Pflichten ist ebenfalls kurz : was immer ich Befehle, ist Deine Pflicht. Es ist weiterhin Deine Pflicht, Dich stets um mein Wohlergehen zu bemühen. Du wirst Dich stets bemühen, eine wirklich gute Sub zu werden. Du wirst nichts unternehmen, was mich verärgern oder mir schaden könnte. Du wirst allen Verpflichtungen nach bestem Wissen und Gewissen nachkommen.


Strafen

Fehlverhalten kann bestraft werden. Dummheit kann bestraft werden. Ungeschicklichkeit kann bestraft werden. Alles andere auch. Du wirst Strafen nicht nur akzeptieren, sondern Du wirst bei selber erkanntem Fehlverhalten dieses melden und um Strafe bitten. Du wirst Dich für erhaltene Strafen bedanken.

Strafen können extrem ausfallen. Du wirst ein Safeword erhalten, aber dieses nur in Notfällen einsetzen. Das Safeword wird jede Strafe beenden oder unterbrechen, immer und unabhängig von allem anderen! Der mißbräuchliche (!) Gebrauch des Safewords zieht jedoch weitere Strafe nach sich, setze es daher nur im Notfall ein!


Verhalten

Ich bin eigentlich sehr nachsichtig. Wenn ich aber irgendwas nicht ab kann, dann Rumgezicke. Darauf reagiere ich im allgemeinen ziemlich unwirsch. Ich kann eine zickende Sub nicht leiden, sie hat die Unterwerfung im Geiste noch nicht vollzogen und versucht zu "kämpfen".
Ich will, dass sie stattdessen weinend in meine Arme flüchtet und sich trösten läßt. Sie hat dann begriffen, daß sie mir völlig vertrauen kann. Sie soll mich nicht als Beherrscher sehen, sondern als ihren Schutz, ihre Zuflucht vor der Welt (oder der Realität). Nichts, das man bekämpft, sondern das einzige, was sie beschützt.


Die Liebe

Du wirst Dich in mich verlieben, das ist immer so. Sei Dir im klaren darüber, daß ich Deine Liebe nie so erwidern werde, wie Du es Dir wünschst. In dem Moment, in dem ich Dich mehr liebe als Du mich, habe ich nämlich als Dom keine Macht mehr über Dich!
Ich liebe Dich auch, aber mehr wie ein Haustier.
"Wie ein Haustier ?" (empört gugg)
Ja, wie ein Haustier. Hattest Du schon mal ein Haustier ? Hätte jemand, der sich zwischen Dich und Dein Haustier gestellt hätte, womöglich eine Riesenüberraschung erlebt ?
Eben. Man kann ein Haustier SEHR lieben.

Und träume nicht davon, daß sich im Taumel der Sinne unsere Herzen vereinen und wir fortan monogam in eine leuchtene Zukunft hineinleben. Das wird so nicht geschehen. Ich werde an der Polygamie festhalten, so lange ich das wünsche, und ich werde mir weder etwas vorschreiben lassen, noch irgendwelche Eifersüchteleien mitmachen!


Der Vorgang

Wenn Du diesen Text gelesen hast und immer noch des Wahnsinns bist, dann unterwerfe Dich mir. Allerdings werde ich die Unterwerfung erst annehmen, wenn ich sicher bin, daß Du verstanden hast, was eine Unterwerfung bedeutet, und auf was Du Dich da einläßt. Dann erst wirst Du endgültig mein sein.

Ich habe in der Vergangenheit Fehler gemacht und Subs angenommen, die ich nie hätte annehmen sollen. Das war nicht ihre Schuld, sondern allein meine. Aber ich bin lernfähig. Lebe also mit dem Risiko, daß ich Deine Bewerbung überdenke oder gar abschmettere. Das erspart uns beiden viel Kummer.


Die Folgen

Was ändert sich zum bisherigen Leben ? Eigentlich nicht so viel. Die (räumliche) Entfernung ist noch immer dieselbe wie vorher, und nachdem die ersten Befehle und Erlaubnisse erteilt sind, läuft sich der Alltag wieder ein. Der wesentliche Unterschied wird sein, daß Du mein bist. Mein mit Haut und Haaren. Mein aber auch im Geiste.

Ich bin unter anderem auch Sadist. Ich werde Dich also fesseln, Dir Schmerzen zufügen, manchmal einfach nur zu meiner Erbauung. Du wirst das selbstverständlich widerspruchslos mitmachen. Das Safeword gilt aber selbstverständlich auch hier.

Du wirst keinen anderen Dom haben neben mir!
Du wirst keine anderen Männer haben neben mir!

Solltest Du switchen und eigene Subs haben, so wisse, daß diese mit Deiner Unterwerfung ebenfalls mir unterstehen.


Das Ende

Du hast keinerlei Recht auf Freiheit mehr. Wenn Du mich aber um Deine Freiheit bittest, und das gut begründest, werde ich Dich freigeben.


Bist Du zu all dem wirklich bereit ?

Falls ja, bist Du verrückt. Oder verliebt. Oder eine waschechte Sub.



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